Wie viel Wandfarbe braucht man für ein Zimmer?
Aktualisiert am 2. Oktober 2026
Geht die Farbe mitten im Streichen aus, heißt das: noch einmal in den Baumarkt und eventuell ein leicht anderer Farbton. Zu viel kaufen füllt den Keller. Die Rechnung ist einfach: zu streichende Fläche mal Anzahl der Anstriche, geteilt durch die Ergiebigkeit der Farbe.
1. Die zu streichende Fläche
Messen Sie das Zimmer in Metern:
- Wände: (Länge + Breite) × 2 × Raumhöhe.
- Öffnungen abziehen: etwa 1,8 m² pro Tür und 1,5 m² pro Fenster (größere selbst ausmessen).
- Decke, falls gestrichen: Länge × Breite.
2. Von der Fläche zu den Litern
Liter = Fläche × Anzahl Anstriche ÷ Ergiebigkeit, plus 10 % für Rolle, Ausbesserungen und saugende Wände. Üblich sind zwei Anstriche; neuer Putz oder ein starker Farbwechsel kann eine Grundierung oder einen dritten Anstrich erfordern.
Die Ergiebigkeit (m² pro Liter) steht auf dem Eimer: bei Wandfarbe oft um 10 m²/L, auf rauem oder saugendem Untergrund weniger.
Beispiel: Schlafzimmer 4 × 3,5 m
Raumhöhe 2,5 m, eine Tür, ein Fenster, zwei Anstriche bei 10 m²/L:
- Wände: (4 + 3,5) × 2 × 2,5 = 37,5 m²; minus 1,8 + 1,5 = 34,2 m² zu streichen.
- Farbe: 34,2 × 2 ÷ 10 = 6,84 L, plus 10 % = etwa 7,5 L.
- In 2,5-L-Eimern: 3 Eimer ergeben genau 7,5 L, zu knapp: 4 nehmen oder einen 10-L-Eimer.
- Mit Decke: 14 m² × 2 ÷ 10 + 10 % = etwa 3,1 L mehr (Deckenfarbe).
Gute Praxis
Kaufen Sie alle Eimer eines Farbtons auf einmal aus derselben Charge und mischen Sie sie in einem Eimer, wenn Sie mehrere öffnen. Bewahren Sie einen Rest mit Raumangabe für Ausbesserungen auf.
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Allgemeine Information, geprüft zum angegebenen Datum. Sie ersetzt nicht die Beratung durch eine Fachperson für Ihren Fall.