Eine Dachlichtkuppel zählen: Aufsatzkranz, Abdichtung und Befestigung
Aktualisiert am 11. Oktober 2026
Eine Lichtkuppel sitzt auf einem Betonaufsatzkranz, der um eine Öffnung in der Dachdecke betoniert wird. Die Kuppel wird nach ihrem Gesamtmaß bestellt, der Kranz betoniert, und die Abdichtung wird am Kranz hochgezogen und über seine Oberseite geführt. Dieser Leitfaden zählt Mengen; er bemisst den Kranz nicht und wählt die Kuppel nicht.
1. Öffnung, Kranz und Gesamtmaß
Die lichte Öffnung wird innerhalb des Kranzes gemessen. Die Außenseite des Kranzes ist die Öffnung plus die Kranzdicke je Seite. Das Gesamtmaß der Kuppel addiert den Überstand des Rahmens über den Kranz je Seite; dieses Maß nennen Sie dem Hersteller.
2. Beton und Schalung des Kranzes
Die Grundfläche des Kranzes ist seine Außenfläche minus die Öffnung. Mal Kranzhöhe ergibt den Beton, dazu der Verschnitt. Die Schalung deckt beide Seiten: Außen- plus Innenumfang mal Höhe.
Rechenbeispiel: Öffnung 1,00 × 1,00 m
Kranz 10 cm dick und 30 cm hoch, Kuppelüberstand 2 cm, 10 % Verschnitt, 4 Befestigungen je Meter:
Kranz außen 1,20 × 1,20 m; Kuppel gesamt 124 × 124 cm.
Die Zählung bemisst weder den Kranz noch seine Bewehrung, prüft keinen Windsog und wählt die Kuppel nicht (Schalen, Verglasung, Wärme- und Brandschutz). Das kommt vom Kuppelhersteller, vom Abdichtungssystem und vom Ingenieur.
Allgemeine Information, geprüft zum angegebenen Datum. Sie ersetzt nicht die Beratung durch eine Fachperson für Ihren Fall.
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